Keira Christina Knightley wurde am 26. März 1985 in Teddington, London geboren. In der Hauptstadt wurde sie von ihren Eltern Will Knightley, Ingenieur, und Sharme MacDonald, Autorin, zusammen mit ihrem Bruder Caleb (geboren 1979) aufgezogen. Schon seit ihrer Geburt wollte die kleine Keira im Rampenlicht stehen. Bereits im Alter von drei Jahren fragte sie ihre Eltern nach einem Agenten. Für die beiden Londoner war klar wohin es ihre Tochter später Mal ziehen würde.
Tatsächlich war Keira dann bereits mit acht Jahren im Fernsehen. Ihre Karriere beginnt sie mit einer winzigen Gastrolle in der britischen TV-Serie „Screen One“. So konnte sie schon als Sprössling Erfahrungen mit der Medienwelt machen und Erfahrungen sammeln, sowie Talent entwickeln.
Ein Jahr darauf folgte die erste richtige Filmrolle in der Produktion „A Village Affair“. Regisseur und Produzent bemerkten ihren besonderen Charme und Können und empfahlen sie weiter. Worauf hin Knightley weitere Rollen in Krimiserien wie „The Bill“ oder „The Treasure Seekers“ besetzt und letztendlich im Jahr 1998 in Rosemunde Pilcher´s „Coming Home“ eine tragende Nebenrolle spielen durfte.
Danach ging es für Keira weiter nach oben. Sie besetzte die Rolle der Sabé in George Lucas Erfolgsepos „Star Wars Episode I – Die dunkle Bedrohung“. Bei den Dreharbeiten viel auch erstmals ihre verblüffende Ähnlichkeit mit Schauspielkollegin Natalie Portman auf. Diese führte sogar ihre Mutter an einem Drehtag ins Straucheln, als sie Portman mit ihrer Tocher verwechselte und sie mit „Hallo Schätzchen“ begrüßte.
Nachdem Film drehte Sie Rose Flemings Oliver Twist ab und spielte danach die Rolle der Gwyn in Disneys „Prinzessin der Diebe“. Bei den Arbeiten in Rumänien lernte sie auch ihren ersten Freund Del Synnott kennen.
Mit ihren frischen 16 Jahren wurde Keira´s Leidenschaft zum Film auf eine Bewährungsprobe gestellt. Denn in ihrem ersten Horrorthriller „The Hole“ verlangte der Produzent zum ersten Mal von ihr eine Nacktszene abzudrehen. Auch diese Hürde meisterte sie ohne Probleme und überzeugte damit auch den skeptischen Regisseur. Weniger freizügig, dafür aber umso sportlicher zeigte sie sich danach in „Kick It Like Beckham“. Während der Film nur schlappe £3,5 Millionen in der Produktion kostete, spielt er weltweit ein Sensationsergebnis von $76 Millionen ein und mutierte somit zum Überraschungshit der indischen Filmproduzentin.
Nicht nur in der Filmbranche führte ihr Karriereleiter nur nach oben, auch die schulische Ausbildung verlief ausgezeichnet. Nach der Schule studierte sie am Escher College englische Literatur sowie Politikgeschichte. Nebenbei fand sie natürlich noch Zeit für weitere Filme und trumpfte 2002 mit dem sozialkritischen Psychodrama „Pure“ auf. Ihre darauf folgenden Projekte, nämlich Shakespears moderne Verfilmung des Mittsommer Nachttraums sowie der Kurzfilm „New Year´s Eve“ produzierte sie ehrenamtlich und verzichtete auf ihre Gage. Stattdessen sammelte sie Erfahrung und knüpfte Kontakt zu Andy Harris. Dieser arrangierte für sie die Mitarbeit in der großen Fernsehproduktion „Doktor Schivago“.
Als wären das nicht schon genug Projekte für ein Jahr, beendete sie das Jahr 2002 noch mit einer Nebenrolle als Juliet in der weihnachtlichen Liebeskomödie „Tatsächlich…Liebe“.
Der nächste Film katapultierte Keira Knightley bis ganz nach oben und in die höchsten Reihen der Hollywoodgesellschaft. Denn Kultproduzent Jerry Bruckheimer wollte sie für die Hauptrolle der Elizabeth Swann in seiner Piraten-Actionkomödie „Fluch der Karibik“. Neben Johnny Depp und Orlando Bloom spielte sie sich an der Spitze der Kinocharts und stellte ihr Talent unter Beweis. Der preisgekrönte Film gilt nicht um sonst als einer der besten Filme aller Zeiten. Doch fast wäre aus der Traumbesetzung nichts geworden. Denn am Tag es Casting steckte sie nämlich in einem quälenden Verkehrsstau und schaffte es nur verspätet zum Termin. Da trotzdem alles gut ging gibt es dann von Oktober 2002 bis März 2003 in die Karibik und nach Los Angeles zum Dreh.
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